Ob eine Wärmepumpe in Deinem Haus sinnvoll installiert werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Platzfrage betrifft sowohl das Gebäudeinnere als auch das Grundstück. Verschiedene Wärmepumpenarten stellen unterschiedliche Anforderungen an Aufstellort, Zugänglichkeit und Umfeld.
Mit dieser Checkliste kannst Du die wichtigsten Aspekte für die Planung und Standortwahl einer Wärmepumpe systematisch prüfen:
- Prüfe die verfügbare Stellfläche im Haus oder auf dem Grundstück für das jeweilige Wärmepumpensystem (Luft, Erde, Wasser).
- Beurteile die Zugänglichkeit für Transport, Montage und spätere Wartung der Anlage.
- Berücksichtige Mindestabstände zu Nachbargrundstücken, Fenstern und Aufenthaltsbereichen gemäß Herstellerangaben und örtlichen Vorschriften.
- Ermittle, ob ausreichend Abstand zu Schallquellen und schutzbedürftigen Bereichen eingehalten werden kann, um Lärmemissionen zu minimieren.
- Untersuche die Bodenbeschaffenheit und Platzverhältnisse für Erdsonden oder Flächenkollektoren bei Sole-Wasser-Wärmepumpen.
- Stelle sicher, dass für Luft-Wasser-Wärmepumpen eine gute Luftzirkulation am Aufstellort gewährleistet ist.
- Bewerte die Möglichkeiten für den Anschluss an das bestehende Heizsystem und die Integration in den Heizungsraum.
- Prüfe die Entfernung zur Stromversorgung und die Möglichkeiten für eine sichere elektrische Anbindung.
- Berücksichtige mögliche Genehmigungspflichten für Erdarbeiten, Bohrungen oder Außenaufstellung.
- Vergleiche die Kosten und baulichen Anforderungen verschiedener Aufstellvarianten (Innenaufstellung, Außenaufstellung, Erdarbeiten).
- Ziehe eine qualifizierte Energieberatung hinzu, um technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten objektiv zu bewerten.

