Die Entscheidung für eine Wärmepumpe hängt von verschiedenen technischen, wirtschaftlichen und praktischen Faktoren ab. Um zu prüfen, ob Dein Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist, solltest Du mehrere Aspekte systematisch betrachten.
Die folgende Checkliste hilft Dir, die wichtigsten Kriterien zu erfassen und eine fundierte Einschätzung vorzunehmen.
- Bewerte den energetischen Zustand der Gebäudehülle, insbesondere Dämmung und Fenster, da eine gute Wärmedämmung die Effizienz der Wärmepumpe erhöht.
- Prüfe die vorhandene Heizungsanlage und das Heizsystem, insbesondere die Vorlauftemperaturen, da Wärmepumpen am besten mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten.
- Ermittle den Wärmebedarf des Hauses, um die passende Leistung der Wärmepumpe zu bestimmen und Überdimensionierung zu vermeiden.
- Analysiere die Verfügbarkeit und Eignung der Wärmequelle (Erdreich, Grundwasser, Luft) am Standort, da dies die Art der Wärmepumpe und die Installationskosten beeinflusst.
- Untersuche die baulichen Gegebenheiten für die Installation, etwa Platz für Außeneinheiten oder Bohrungen für Erdwärmesonden.
- Ermittle die Stromversorgung und deren Kapazität, da Wärmepumpen elektrische Energie benötigen und eine ausreichende Anschlussleistung erforderlich ist.
- Vergleiche die Investitionskosten und laufenden Betriebskosten mit alternativen Heizsystemen, um die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen.
- Informiere Dich über mögliche Förderprogramme und deren Voraussetzungen, die die Finanzierung beeinflussen können.
- Berücksichtige die örtlichen klimatischen Bedingungen, da diese die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Wärmepumpe beeinflussen.
- Plane die Integration in bestehende Heiz- und Warmwassersysteme, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.
- Ziehe eine qualifizierte Energieberatung hinzu, um individuelle Gegebenheiten zu bewerten und eine objektive Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

